Elektronisches Zutrittskontrollsystem EZK
Das moderne Schlüsselerlebnis

Wenn bewährte 125 kHz-Technologie auf formschöne Türdrücker trifft, führt das zu einem gänzlich neuen Schlüsselerlebnis: Dem Elektronischen Zutrittskontrollsystem EZK von FSB.

Nach EZK für Vollblatt- und Glastüren ergänzt FSB das System zur elektronischen Zutrittsorganisation mit einer weiteren Komponente: Eine Lösung für Rahmentüren erweitert das funktional innovative, designorientierte Beschlagsystem und vervollständigt es in Hinblick auf unseren Anspruch, Objekte ganzheitlich aus einer Hand auszustatten. EZK für Rahmentüren folgt konsequent unserem Strategieansatz der griffsystembasierenden Architekturausstattung und überträgt unsere Sortimentstiefe aus dem Bereich klassischer Beschläge auf das System EZK. Basierend auf unserer Erfahrung rund um Greifen und Griffe eröffnet EZK der Architektur als zeitgemäße Beschlaganwendung zusätzliche Optionen bei der Objektausstattung.

Traditionelle mechanische Schließsysteme verlieren zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der sicherheitstechnischen Anforderungen bei Schlüsselverlust oder Berechtigungsveränderungen haben sich elektronisch organisierte Zutrittskontrollsysteme mittlerweile am Markt etabliert. EZK wurde gezielt mit Hinblick auf die Organisationsanforderungen im Objekt entwickelt. Gleichzeitig sollte eine möglichst dezente Integration in die klassischen Objektbeschläge von FSB erreicht werden. Entstanden ist eine völlig eigenständige und mehrfach patentierte Beschlaglösung, die in Innenbereichen an Vollblatt-, Rahmen- und Ganzglastüren zum Einsatz kommen kann.

Einfach ist besser als kompliziert.


Charakteristisch für alle am Markt verfügbaren elektronischen Zutrittskontrollsysteme ist, dass eine Verbindung zwischen dem - elektronischen - Identifizieren und dem - mechanischen - Öffnen der Tür gefunden werden muss. Der Markt kennt hierzu verschiedene Philosophien: Entweder muss nach positiver Identifizierung direkt per Identmedium über den Profilzylinder entriegelt werden - oder über einen speziellen mit dem Profilzylinder gekoppelten Knauf mit Drehfunktion. Erst dann kann die Tür über die herkömmliche Türdrückerbetätigung geöffnet werden. Hinzu kommen rein beschlagorientierte, eher "kastenartige" Lösungen, die nicht nur einen erheblichen Aufwand bei der Montage verursachen, sondern dem Nutzer insbesondere bei den Kriterien "Design" und "Ästhetik" ein hohes Maß an Toleranz abfordern.

FSB hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Ablauf zu vereinfachen und dem rein menschlichen Bedürfnis nach Simplifizierung sowie Vertrautem Rechnung zu tragen: Wir haben den Prozess der elektronischen Identifizierung direkt mit dem mechatronischen Modul, das wir auf engstem Raum unterhalb der Drückerrosette bzw. unterhalb des Deckschilds untergebracht haben, verbunden. Kernstück dieses Meisterwerks der Feinmechanik ist ein elektronisch gesteuertes Kupplungselement, das bei einer positiven Identifizierung sofort die Bedienung des Schlosses über den Türdrücker sicherstellt.

Konsequent ausgerichtet auf die Anforderungen des Objektbaus


EZK erlaubt die problemlose Integration eines elektronischen Profilzylinders. Dieser ermöglicht das Betätigen des Schlosses durch Einstecken und Drehen des Schlüssels. So lassen sich auch an Außentüren alle FSB-Beschläge - beispielsweise FSB-Schutzbeschläge oder auch FSB-Schutzrosetten in Kombination mit schlichten FSB-Türgriffen - zur Absicherung von Außenzugängen in ein vollständiges elektronisches Zutrittskontrollsystem integrieren. Der elektronische Profilzylinder gewährleistet eine sicherheitsrelevante Absicherung nach DIN 18 257 bzw. VDS Schutzklasse B, sofern die kombinierten Beschlagelemente nach DIN EN 1906 geprüft und zertifiziert worden sind - wovon Sie bei allen FSB-Schutzbeschlägen ausgehen können.

Nicht jeder darf rein, aber ein jeder muss im Notfall Räume und Gebäude ungehindert verlassen können: Das garantiert die beschlagintegrierte Panikfunktion, mit der sich sämtliche Türen stets von innen öffnen lassen. Zudem sind Return-Türdrückermodelle mit FS-Zulassung entsprechend DIN EN 179 verfügbar (für Rahmentüren voraussichtlich lieferbar ab Jahresmitte 2011), so dass EZK bei Verwendung entsprechender Schlösser auch an Notausgangstüren zum Einsatz kommen kann. Auch darüber hinaus ist EZK ist dank vielfältiger Systemkomponenten wie z. B. Kartenlesern für jeden Anwendungsbereich gerüstet. In der Renovation kann EZK aufgrund der Zertifizierung nach DIN 18 273 unbürokratisch und ohne Gefährdung der Zulassung auf bestehenden Feuerschutz-Elementen nachgerüstet werden. Systemtechnisch abgestimmte Schließtechnologie unseres Tochterunternehmens SSF rundet das Angebot ab.

Die überzeugende Funktionalität, das dezente Äußere, eine durchdachte Integration in das umfangreiche FSB-Produktprogramm und nicht zuletzt die einfache Montage sind beispielhafte Argumente, die für den Abschied vom klassischen Schlüssel sprechen.